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Dokument: /Linux/Tipps & Tricks (FAQ)

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Linux FAQ

Hier habe ich einige Tipps und Tricks über Linux gesammelt:

Übersicht

FTP-Zugang mit Benutzernamen und Passwort in einem Link ablegen

ftp://BENUTZERNAMEN:PASSWORT@FTP-SERVER

FTP-Server mounten

mit Lufs kann man einen FTP-Server wie ein normales Dateisystem mounten:

lufsmount ftpfs://BENUTZERNAMEN:PASSWORT@FTP-SERVER MOUNT-POINT


Weiterführende Informationen bekommt man mit

man lufsmount


NACHTRAG:
Mit meiner aktuellen Version von lufsmount (oder lufsd?) scheint es nicht mehr zu funktionieren. Es kommt immer die Fehlermeldung

Unknown option: o
Died at /usr/bin/lufsd line 59.



CPU zu 100% auslasten

Will man (z.B. für einen Test) die CPU zu 100% auslasten, kann man am einfachsten eine Endlosschleife nehmen. Dazu erstellt man einfach eine Shell-Script mit folgendem Inhalt:

#!/bin/sh
while [ 1 -ne 0 ]
do
  clear
  date
done

Der Script gibt einfach endlos das aktuelle Datum in der Konsole aus und lastet so die CPU zu 100% aus (Abbrechen kann man das ganze mit Ctrl-c).

CPU überwachen und melden, falls unter 50%

Kompiliert man ein Programm oder kopiert Dateien, so ist die CPU meist stark ausgelastet. Da dies oftmals einige Zeit dauert, und man nicht ständig auf den Bildschirm achten will, ob der Prozess schonfertig ist, bietet der nachfolgende Script eine nützliche Hilfe. Er überwacht die CPU und gibt eine akustische Meldung aus, wenn die CPU z.B. 10 Sekunden unter 50% fällt (Beide Parameter lassen sich einfach anpassen).

#!/bin/bash
clear

###################################################################################
## CPU-Watch
## Überwacht die CPU und gibt Alarm, falls die Auslastung eine bestimmte Zeit unter
## einen bestimmten Wert fällt.
## Copyright (c) 2005 by George Ruinelli
## email: george [ät]ruinelli [Punkt] ch   web: http://www.ruinelli.ch
###################################################################################
#Hier können die Parameter angepasst werden:
usage=50 #Unter diese Auslastung muss die CPU sinken (Prozent)
time=10  #Solange muss die CPU unter $usage bleiben (Sekunden)
###################################################################################
#AB HIER NICHTS MEHR ÄNDERN
###################################################################################
count=0
while [ $count -le $time ]
do
  clear
  a=`top -bn2d0.5 | grep "^Cpu" | awk '{print $8}'`
  a=${a%*%}
  a=${a#*%}
  a=`echo "$a" | tr '.' '0'`
  let var=(a / 100)
  let var2=(100-var)

  echo 'CPU-Auslastung:' $var2'%'

  #var=10 #DEBUG
  if [ $var -ge $usage ]; then
    let count=($count + 1)
    echo 'Schon' $count 'Sekunden unter '$usage'% (Bedingung: '$time 'Sekunden)'
  else
    count=0
  fi
  sleep 1
done

echo 'Bedingung erfüllt!!!! (Abbrechen mit CTRL-C)'

for (( I=1; $I <= 5; I++ ))
do
  beep -f 1000 -n -f 2000 -n -f 1500 
  sleep 1
done



PDF-Datei als Buch drucken

Oft hat man ein PDF-Dokument, das viele Seiten enthält.
Um Druckerfarbe und Papier zu sparen, kann man es als A5-Buch drucken.
Dazu benötigt man einfach folgenden Script (er konvertiert das PDF und erstellt daraus wieder ein neues PDF):

#!/bin/sh
echo "################ Wandle pdf in ps um..."
pdf2ps ./$1 ./tmp.ps

echo "################ Formatiere ps als Buch..."
psbook ./tmp.ps | psnup -2 | psset -n --tumble > ./tmp_book.ps

echo "################ Wandle ps in pdf zurück..."
ps2pdf ./tmp_book.ps ./book_$1

echo "################ Loesche ps-Temp-Dateien..."
rm -f ./tmp_book.ps
rm -f ./tmp.ps
echo "################ Fertig"

Der Script wird aufgerufen mit:

SCRIPT-NAMEN PDFNAMEN.pdf

Die Programme pdf2ps, ps2pdf, psbook, psnup und psset müssen installiert sein!

Sound stockt unter KDE beim öffnen des K-Menüs

Einer der Gründe für dieses störende Phänomen können die aufwändigen Effekte von KDE sein.
Sie lassen sich deaktivieren im Kontrollzentrum unter Erscheinungsbild | Stil.
Dort soviele Effekte deaktivieren wie nötig ist, besonders die XRender-Überblendung scheint sehr rechenintensiv zu sein.

Beim Starten eines Programmes aus dem Konqueror (oder auch aus einer Programm-Verknüpfung bzw. dem K-Menü) erscheint folgende Fehlermeldung: KDEinit konnte "kwrite" nicht starten

Das tritt vorwiegend dann auf, wenn der Konqueror mit root-Rechten (Systemverwaltungsmodus, sufilemanager) gestartet wurden.
Es sind alle Programme - nicht nur kwrite - davon betroffen.
Lösung:
In der Datei /etc/kde3/kdm/Xservers muss die Zeile
:0 local@tty1 /usr/X11R6/bin/X -nolisten tcp
durch:
:0 local@tty1 /usr/X11R6/bin/X -ac -nolisten tcp
ersetzt werden. Funktionierte unter KDE 3.3.3.

Nachtrag:
Das Problem tritt auch noch unter KDE 3.5.1 auf und lässt sich auch dort leider meist nicht mit obigem Tipp lösen. Falls das Problem beim Starten durch eine Programm-Verknüpfunge (sei es aus einer selbst erstellten oder aus dem K-Menü) auftritt, gibt es folgende funktionierende Lösung:
Im Konqueror den Ordner ~/.local/share/applications/ öffnen.
Danach darin die betreffende .desktop-Datei mit einem Texteditor öffnen und den Eintrag hinter X-DCOP-ServiceType zu None ändern. Siehe dazu auch den KDE-BUG 87625.

In Novell Evolution Emailclient lassen sich die Links in den emails nicht mehr im Browser öffnen.

Einfach das gnome-control-center (ev. noch installieren) starten und dann unter KOMPLEX | BEFORZUGTE ANWENDUNGEN den Browser wählen.
Funktioniert bei mir mit Evolution 2.0.3.

SysRq - Die mächtigste Taste unter Linux

Was unter Windows die Tastenkombination Ctrl-Alt-Delete ist, ist in Linux die SysRq-Taste. Sie ist auch bekannt als die Druck- oder PrtSc-Taste (Printscreen).
Untenstehend habe ich die wichtigsten Tastenkonbinationen aufgelistet. Vor der Anwendung sollte man sich aber unbeding im Klaren sein, was man damit auslöst!

Alt-SysRq-r

Nimmt dem X-Server die Kontrolle über Maus und Tastatur weg. Sinnvoll, wenn die Grafische Oberfläche hängt und nicht mehr auf Tastatur und Maus-Eingaben reagiert. Danach sollte man mit Ctrl-Alt-F1 in die erste Konsole wechseln können.

Alt-SysRq-s

Versucht, alle ungesicherten Daten auf die Festplatte zu speichern (die Festplatte "synchronisieren"). Sollte unbeding vor Alt-SysRq-b ausgeführt werden!

Alt-SysRq-e

Sendet das Signal 15 (TERM, englisch für "Beenden") an alle Prozesse, mit Ausnahme von init.

Alt-SysRq-i

Sendet das Signal 9 (KILL, englisch für "Töten") an alle Prozesse, mit Ausnahme von init.

Alt-SysRq-u

Versucht, alle eingehängten Dateisysteme erneut im Nur-Lesen-Modus in den Verzeichnisbaum zu hängen.

Alt-SysRq-b

Startet das System neu. Gleiche Funktion wie der "Reset"-Knopf am Rechner (Vorsicht vor Datenverlusten! => Zuerst Alt-SysRq-s ausführen)

Alt-SysRQ-k

Killt alle Prozesse auf dem Aktuellen Terminal (Auch den X-Server!)

Alt-SysRQ-o

Fährt das System über APM herunter

Alt-SysRQ-m

Gibt Infos über den Speicher auf der Konsole aus.



Numlock unter KDE ein-/ausschalten

Auf einem Laptop ist es meist nicht ohne weiteres möglich, den Numlock ein- bzw. auszuschalten. Da dabei die Buchstabentasten doppelt belegt sind, ist das besonders nervig.
Eine Möglichkeit ist das ein- bzw. ausschalten des Zahlenblockes im Kontrollzenter von KDE unter ANGESCHLOSSENE GERÄTE | TASTATUR. Dort kann angegeben werden, ob KDE beim Starten den Zahlenblock ein-, ausschalten oder unverändert lassen soll.
Eine weitere Möglichkeit ist das Programm numlockx. Dieses kann den Zahlenblock ein- und auch ausschalten. Wird es mit numlockx toggle aufgerufen, wechselt es den Modus des Numlocks.
Es ist von Vorteil, dieses Programm mit diesem Parameter in einem Eintrag im K-Menü abzulegen, sodass es mit der Maus gestartet werden kann, da die benötigten Buchstaben (uiojklm) ja nicht verfügbar sind, wenn Numlock aktiviert ist!

 

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